EE - Nr. I - Free Template by www.temblo.com
Gratis bloggen bei
myblog.de


         
 
Blog
Archiv
Abo / RSS-Feed
Suche
 
Gästebuch
Kontakt
Blog weiterempfehlen
Zu Favoriten setzten
 
         



Frozen.Time

Mathe und Englisch Klausur sind überstanden. Und ich dachte schon, die Woche endet nie. Lief eigentlich sogar recht gut, kann also nur alles falsch sein :D

 Irgendwie fesselt mich zur Zeit nichts. Ich tingel von einem Thema zum anderen, gucks mir an, denk drüber nach, wechsel zum nächsten um dann wieder zurückzukehren, nachdem das andre Thema mir zu öde wurde. Dae schuldet mir 60Euro, die ich für Lu brauche, weil ihre Allergie wieder akut wird und dennoch bin ich nich sauer.

(okay ein bisschen schon.)

Meine Mum macht sich soviele Probleme selber, heult sich bei mir aus und es juckt sie trotzdem nich, was ich sage. Ich könnte eine marmorne Statue sein, es gäbe den selben Effekt. Wozu reden?

Mein Doc merkte am Dienstag an, meine Symptome wären typisch für den Beginn einer Depression oder einen Infekt. Ich hab Depression direkt verneint, denn meine momentane Laune/Gefühl ist nicht mit dem zu vergleichen, was ich früher durchgemacht habe, als ich noch Klingen wie Münzen gesammelt habe und sie auch jeden Tag auf schärfe geprüft habe. Ich habe mir keinen Zeitpunkt gesetzt an dem ich sterben will, ich scheisse nich auf meine Zukunft, denke nur an mich (okay, halb gelogen) und schluchze mich in den Schlaf. Irgendwie dachte ich, ich sei raus aus der Selbstmitleidsschiene.

Aber vielleicht ist das nur die erwachsene Form? Ich suche immernoch verzweifelt einen Ausgleich für meinen Druck und meinen engen Terminplan (der ja garnich so eng ist, denn zitat Mama: "wovon hast DU denn stress?", aber wie früher zu cutten, zu heulen und Alk zu bunkern kommt irgendwie nicht in Frage. Manchmal wünschte ich mir, einfach eine Klinge ansetzen zu können. Ich habe wunderbare Skalpellähnliche Dinger hier, sauscharf und mit sicherheit sehr zerstörerisch. Aber.. Ich will nicht. Seltsam oder?

Wo ich mir früher hohe Gebäude und Brücken gemerkt habe, das Internet nach tödlichen Substanzen durchforst habe und sogar vor Autos sprang, plane ich heute eher mein Leben. Ich will mal studieren (auch wenn mir das so mächtige Angst macht, das ich anfang zu zittern), vielleicht irgendwann Kinder haben, Geld verdienen und nicht jeden Cent rumdrehen. Und trotzdem (oder gerade deswegen..?) fühle ich mich so immens überfordert. Ich liebe alle meine Tiere, bin froh sie zu haben und möchte sie dennoch manchmal so hart gegen die Wand klatschen, das es knallt. Ich liebe meine Mama über alles und bin so dankbar für jeden Mist den sie mir durchgehen liess und jede Hilfe, die sie mir niemals vorenthalten hat und dennoch wünschte ich mir, sie wäre nicht so egoistisch zur Zeit und würde vielleicht auch mal mir zuhören und meine Probleme ernst nehmen. 

Und Dae.. Mein grösstes Problem. Ich vertraue ihm kein Stück mehr, glaube nichts, von dem was er sagt und verabscheue mittlerweile die Dinge, die ihn ausmachen. Aber ich kann nicht loslassen. Ich wünsche mir so sehr, das er endlich erwachsen wird, seine Probleme regelt und mir gutes beschert, anstatt Lügen und Sorgen, bin aber gleichzeitig so fest davon überzeugt, das er es niemals schafft. Und trotzdem ist er der einzige Freund den ich habe, denn er ist immer da und hört zu. Ist das nicht ein Armutszeugnis für mich? 

Irgendwie fühle ich mich, wie in Watte gepackt. Mechanisch. Ich lache, treibe Ussel, rege mich auf, schreibe Klausuren, ordne die Wohnung, führe Telefonate und lausche permanent der irren, hysterischen Stimme in meinem Inneren, die kreischt und weint, zu lebendig zum sterben und zu schwach zum Leben. 

11.12.09 11:57


3.2

Wochenende. Früher hat es mich angenervt, als Arbeitslose sind das Tage wie andere auch, während aber Geschäfte zu sind und viel mehr Leute draussen unterwegs. Jetzt aber... ausschlafen. Etwas, was ich unter der Woche so sehr vermisse :D

Ich bezieh grad alles neu, was iwie beziehbar ist. Die Hundedecke inkl Sessel und Kissen ist nun in einer einheitlichen Farbe (*hustneurotikahust*), bei meinem Bett schwanke ich noch zwischen Grau und Orange als Haupttheme. Staubsaugen und duschen muss ich noch und Bob braucht dringend nen sauberen Stall. Hausaufgaben hab ich gestern zu 99% erledigt (was fehlt is die freiwillige ausformulierung) und auch zocken war ich schon - traumhaft. 

__________

 

Seit Donnerstag hab ich nun Suse 11.2 drauf und boooaaah :D Mir gefällts uneingeschränkt. Selbst Amarok nutz ich nun viel häufiger und die Widget spielerein sind eh genau mein Fall. Überlege grade noch, einen zweiten Monitor anzuschliessen.. (weiss garnicht, ob mein rechner nen zweiten Anschluss hat.. oO)

__________

Hab mir gestern neue Farbe für die Haare gekauft - Ultraviolett <3 War günstig im Angebot und Spontankauf. Überlege jetzt nur noch, wann ich die Anwenden soll.. Auf Lou warten oder selber machen? Mhh..

 

:::::::::::::::::::

 

Obwohl es einiges negatives zu berichten gäbe, reizt es mich gerade nicht. Eigentlich habe ich richtig gute Laune, kA warum, die ich mir eigentlich nicht versauen möchte. Daher nur ein Larifari-Eintrag

28.11.09 15:09


1.2

So, und schon wieder bin ich an einem Kreuzpunkt.

Vorgeschichte: Vor zwei Wochen war Dae in seiner Heimat Ba-Wue, um seinen Krempel (Möbel, Kleidung, Kleinkram) abzuholen, den er damals nicht mitbrachte. Er ist mit der Bahn hin & mit Muttern zurück. Während er unterwegs war, hab ich mich seiner Wohnung angenommen und eine Grundreinigung vollzogen. Heimlich selbstverständlich, da er vorher schon dementierte, dass es nötig sei und überhaupt, wolle er das ja selber machen. Leider hat er seit Einzug (vor nem halben Jahr) quasi nix gemacht. Halbvolle Kartons standen in den Ecken, nicht einsortierte Wäsche, überall Müll. Die Wohnung war der Horror. Er hatte das Katzenklo nie saubergemacht, so das die Kleine iwann überall hingemacht hat; vertrocknete Katzenkacke in jeder Ecke, frischgewaschene, vollgepisste Wäsche in Kartons, verschimmeltes Essen in Tupperdosen, der Katzennapf verdreckt und verschimmelt, und überall Bierflaschen. Leere. In jeder Ecke, jedem Schrank, selbst im Waschbeckenunterschrank im Bad, leere Bierflaschen. Ich war zeitweise kurz vorm Heulen. Insgesammt 7 Stunden nonstop Arbeit hat es mich gekostet, die Wohnung sauber zu kriegen. Neben den Bierflaschen fand ich noch unabgeschickte Bewerbungen (komplett vollständig im beschrifteten Kuvert, nur eben nicht abgeschickt), mehrere Mitteilungen der ARGE, das er nun 180euro weniger erhält, weil er Termine nicht wahrnimmt und eine "Wir stellen ihnen dann mal den Strom ab" Mitteilungen des Stromanbieters. Yeah.

Letztendlich haben wir, nachdem er wieder da war und alles besprochen wurde, einen Plan gefasst. Wir sind direkt am nächsten Tag (Montag) zu meinem Hausarzt gefahren, als erster Ansprechpartner für sein offenkundiges Alkoholproblem. Der Doc hat ihn gründlich untersucht, ihm Ratschläge erteilt und ihm Blutabgenommen. Danach sind wir noch zur Diakonie, die am selben Tag offene Sprechstunde für Suchterkrankungen hatte. Ich habe absichtlich Druck gemacht und alles schnell abhandeln wollen, damit ihm garkeine Gelegenheit bleibt, wieder in die alte Lethargie fallen zu können. Soweit, so gut. Da ich an dem WE so einen Körperlichen Aufwand hatte, anstatt mich krankheitsbedingt auszukurieren, bekam ich Montag prombt einen Rückfall, der es in sich hatte. Dae is daher Dienstags alleine zum Doc, wegen der Blutabnahme und hat dann auch weitere Termine allein vorgenommen. Zudem ging er die Woche über mit den Dogs, da ich kaum die Wohnung verlassen hatte.

Nun ist es fast zwei Wochen später. Fazit? Ich kann nicht mehr. Mal wieder bin ich der Grund, warum er sich nicht weiterführend gekümmert hat, er musste mir ja helfen. Die Nachfrage, was der Bluttest nun ergeben hätte, hat über eine Woche gedauert (gut, zwei Tage davon, war der Doc selber krank ^^), informiert, welche stationären Therapiemöglichkeiten er hier hätte, hat er auch nicht (O-Ton "Ich dachte, das machen wir gemeinsam..? ) , Pläne, wie das Finanzloch zu stoppen wäre, sind ebenfalls nicht vorhanden. Getan hat er in der letzten Zeit kaum etwas; seine Wohnung angeblich sauber gehalten (war nicht mehr drin) und die Katze gefüttert. Die ganze letzte Woche über hat er bis mittags gegen 13uhr geschlafen, Haus kaum verlassen, das übliche also. Und ich kann nun echt nicht mehr. Ich mag nicht mehr seine Ausrede sein, warum er sich um sein Leben nicht kümmern kann. Ich mag auch nicht mehr mir selber Vorwürfe machen, warum ich ihm denn nicht helfe. 

Alleine schafft er es nicht. Das weiss ich. Aber ich bin selber so ausgelastet, habe kaum freie Zeit, da kann ich nicht auch noch Mutti für ihn spielen. Ich schütze ihn so nicht, sondern schiebe den Fall nur weiter vor. Alles was mich hindert, ihn einfach fallen zu lassen, ist die Angst, dass er dann fällt und die Selbstvorwürfe deswegen. 

Das er Probleme hat, steht ausser Frage. Viele durch den Alkohol, durch das Vorleben seiner Eltern (beide Alkoholiker), durch eigene Nachlässigkeit. Wieviel davon ist der Alkohol, wieviel einfach sein Wesen? 

Ich weiss einfach nicht mehr, was ich noch tun soll, wo ich ansetzen muss, was passieren muss. Und eigentlich will ich ihn in meinem Leben auch nicht missen. Eigentlich..?!

21.11.09 18:23


2.2

Ich träume gerade davon, einfach zu gehen. Luna zu schnappen, einen Rucksack zu packen, Handy hier zu lassen und einfach loszuwandern, so weit ich kann. 

Diesmal jedoch ist der Traum konkret. Ich wünsche mir das öfters, wenn der Druck zuviel wird, diesmal jedoch plane ich im Geist schon, welche Kleidung ich einpacke, wieviel Futter für Lu ich tragen kann, wo ich all die notwendigen Kleinigkeiten unterbringe. Konkrete Details.

Es genügt nicht, das ich sage, das ich überfordert bin. Es genügt auch nicht, wenn ich stressbedingte Krankheiten entwickel. Ich glaube, erst wenn ich weg bin (ob tot oder einfach nur -nichtda- ist dabei irrelevant), wird erkannt, das es zuviel war. So geht es immer. Robert, der Torwart könnte ein Liedchen davon zwitschern.

Mal sehen, wann es soweit ist  ob es soweit kommt.

17.11.09 15:46


3.1

Grade vom Tierarzt zurück. Die Grosse hat doch eine Flohbissallergie *phew* Mir sind sauteure Allergietests und evtl kostenintensive Nachbehandlungen erspart worden. Zudem hat der TA ihr eine Spritze gegen den Juckreiz gegeben <3 Sie ist jetzt schon ruhiger. Halten soll das mindestens eine Woche <3

Insgesamt hat der TA-Besuch 130€ gekostet. Ein teures Gebugeschenk. Aber wir sind auch vollgepackt mit Entflohzeug für alle Tiere und die gesamte Wohnung inkl Flohbombe. Die Katzen haben das Spoton schon drauf, die Hunde bade ich jetzt mit einem speziellen Shampoo und gebe ihnen danach ebenfalls ein Spoton. Morgen beginnt der Wohnungsreinigungsblah (auf meinem Gebu *wimmer*), mit hoffentlich grossmöglichstem Erfolg. Meine Ma nimmt es endlich wohl genügend ernst, sie räumt gerade panisch alles waschbare aus der Wohnung *gg*

Anfang nächster Woche beginnen wir dann bei allen Tieren eine Wurmkur, da Flöhe wohl häufig auch Würmer übertragen, und ebenfalls eine Woche später wird Luna endlich (!) geimpft. 

Freitag früh bringe ich Kakki ebenfalls zu diesem TA, und er wird endlich (!!!!) kastriert. Insgesamt schätze ich den medizinischen Aufwand auf ca 300€, ein teurer Spass. Aber dann ist Ruhe <3 Evtl halte ich Kakki dann auch als Wohnungskatze :>

16.11.09 18:19


2.1

Sonntag schon. Morgen fängt mein normales Leben wieder an. Schule, Tiere, Arbeit. In dieser Reihenfolge.

Fast 2 Wochen war ich nun nicht da. Ich werde mit sicherheit eine Menge verpasst haben. Viel nachzuholen. Mittwoch schreiben wir eine Bio Miniklausur. Ich kenn weder das Thema, noch habe ich grossartige Materialien. Für morgen brauche ich nicht nur die regulären Hausaufgaben, sondern muss auch eine Deutschberichtigung und eine Pflicht HA in Geschichte abgeben. Muss ich heute noch machen. Auch die Matheberichtigung wird Dienstag fällig.

Ich hab mich auf der Arbeit noch nicht gesund gemeldet und werde es wohl auch erst für Mittwoch tun. Das gibt mir 3 Tage mehr, mich zu regenerieren und Kraft zu gewinnen. 

Wenn ich an morgen denke, bin ich so müde. Ich kann kaum glauben, das diese wenigen Dinge, die andere Menschen mit dem kleinen Finger regeln, für mich so kräftezehrend sein können. Abgesehen von meiner körperlichen Erschöpfung, die definitiv da ist, überrennt mich eine seelische, die ich mir kaum erklären kann. Wie soll ich jemals ein Studium oder anschliessend einen Beruf ausfüllen, wenn mich doch die Vorbereitung dessen so erschöpft?

15.11.09 11:46


1.1.3

Meine Augen sind beide hardwaretechnisch in Ordnung. Meine Sehstärke noch korrekt eingestellt. Also lautet die Diagnose des Doctore: "Migräne des Auges, hervorgerufen durch Stress". Haha.

Kein guter Arzt. Niemand, zu dem ich öfters gehen würde. Schnell, hektisch, seine Fragen gleichen einem Kreuzverhör. Ich empfinde die Diagnose nur oberflächlich als korrekt. Eine Nervenschädigung kann nur der Neurologe ausschliessen, seine Untersuchung war zu kurz (4Minuten plus Fragen) und zusehr auf die technischen Aspekte des Auges bezogen, als das ich dieser Diagnose trauen möchte. 

Dr. K. hat mir übelste Migränetabletten aufgeschrieben. Wenn ich die nehme, bin ich völlig ausgeschaltet, nicht mehr zu gebrauchen für den täglichen Bedarf, ganz abgesehen von den Nebenwirkungen, die selbst mir eine Heidenangst einjagen. Dabei habe ich bei diesen "Anfällen" nicht mal Kopfschmerzen. Dr. K. ist selber krank, sonst würde ich noch einmal mit ihm darüber reden. Montag, sagt seine Sprechstundenhilfe. Montag also weiter.

13.11.09 09:50


 [eine Seite weiter]



© 2007 Free Template by www.temblo.com. All rights reserved. Design by MiniArt. Host by myblog